Aktuelle Meldungen

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Schneeschuhwanderung auf den Brotjacklriegel

 Schöfweg/Grattersdorf. Eine stimmungsvolle Wintertour durch die verschneite Landschaft rund um den Brotjacklriegel empfiehlt der aktuelle Naturpark-Wandertipp. Die rund fünf Kilometer lange Strecke startet am Wanderparkplatz Langfurth und ist in etwa zweieinhalb Stunden gut zu bewältigen. Zwar kann die Tour grundsätzlich auch als Winterwanderung ohne Schneeschuhe unternommen werden, doch da die Wege derzeit nur teilweise ausgetreten sind, bieten sich Schneeschuhe besonders an.

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Violetter Feuerfallter_Bildautor: R.Ritt
Violetter Feuerfallter_Bildautor: R.Ritt

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Schmetterlinge der Superlative

Waldkirchen.
Violetter Feuerfalter, Großer Schillerfalter, Totenkopfschwärmer, Berg-Graseule, Hochmoor-Gelbling oder Brauner Bär. All diese Schmetterlingsarten – und noch viele hundert mehr – sind im Bayerischen Wald heimisch. Schmetterlinge sind nicht nur für ihre Schönheit bekannt, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle in der Bestäubung vieler Pflanzenarten und sind unverzichtbar in der Nahrungskette vieler Tiere, etwa von Vögeln oder Fledermäusen. Sie sind ein wichtiger Indikator für ein gesundes Ökosystem und tragen zur biologischen Vielfalt bei.

Ein kleines Autorenteam hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schmetterlinge des Bayerischen Waldes zu erforschen. Die Bilder stammen von zwei Autoren des insgesamt siebenköpfigen Teams, nämlich von Peter Lichtmannecker und Rudolf Ritt. Zudem wurden auch alle zugänglichen historischen Daten ausgewertet. Im gesamten Bayerwald wurden bisher 2338 Schmetterlingsarten gefunden. Die Ausstellung gibt einen kleinen Einblick in diese beeindruckende Vielfalt – und lädt zugleich zum Staunen ein.

Faszinierende Vielfalt auf zarten Flügeln
Trotz über 2300 Arten sind davon nur etwa 130 Tagfalter. Der Großteil sind Nachtfalter und Kleinschmetterlinge. Untersucht worden sind ebenfalls die Zusammenhänge von Arten und deren Lebensräumen. So haben die Forscher etwa festgestellt, dass Schmetterlinge, die auf Magerrasen angewiesen sind, besonders bedroht sind. Hier ist die Artenzahl um 41 Prozent gesunken. Umso wichtiger ist es, dass diese Lebensräume erhalten und aufgewertet werden.

Bein einem Vortrag geben die beiden Autoren Rudolf Ritt und Peter Lichtmannecker einen Einblick in ihre langjährige Arbeit zur Schmetterlingsvielfalt im Bayerischen Wald. Der Vortrag zur Ausstellung wird am Freitag, den 06.02.2026 im HNKKJ stattfinden. Beginn ist um 19.00 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Ausstellung ist ab sofort bis zum Sonntag, den 1. März 2026 zu den Öffnungszeiten des HNKKJ: Frei-tags: 10 bis 14 Uhr sowie Samstags und Sonntags: 14 bis 16 Uhr zu sehen. Den gezeigten Schmetterlin-gen sind – oft nicht ganz ernst gemeinte - Superlative zugeordnet, Sie können also dort den größten, den kleinsten, den giftigsten, den seltensten Schmetterling des Bayerischen Waldes sehen, aber auch bei-spielsweise den „mit den schönsten blauen Augen“.

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Nächster Natur- und Landschaftsführerkurs

Der nächste Natur- und Landschaftsführerkurs im Naturpark Bayerischer Wald findet statt:

  • Online-Abend 14.09.2026  von 18.30-21.00 Uhr
  • 1. Teil: 09. - 27.09.2026: Grenzbahnhof und Umweltstation Bayer. Eisenstein
  • 2. Teil: 10. - 25.10.2026: Info-Zentrum Zwiesel

Weitere Informationen finden Sie unter: www.wanderverband-bayern.de

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Naturpark Projekttage in Drachselried gestartet

Ein Thema, das derzeit die Gemüter erhitzt: Der Wolf. Wer kennt sie nicht, die Geschichte des bösen Wolfs und der Großmutter?

Im Wolfsjahr 2023/24 wurden in Deutschland laut der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) 209 Rudel, 46 Paare und 19 Einzelwölfe nachgewiesen.

Fakt ist: der Wolf ist da und mit ihm auch Probleme und Ängste. Genau zwecks dieser aktuellen Thematik hatte sich das Kinderhaus in Drachselsried den Projekttag Wolf gewünscht. Eine Studentin (Natalie Triller) die derzeit ein Praktikum im Naturpark absolviert, durfte das Thema inhaltlich ausarbeiten. Gemeinsam mit Rangerin Samantha Biebl wurde der Projekttag dann bei 3 Gruppen auf zwei Tage verteilt abgehalten. Am zweiten Tag wirkte Ranger Emanuel Hackl mit.

Die Kinder lernten einiges: Was frisst der Wolf? Wie sieht er aus? Welche Probleme ergeben sich, wenn der Wolf dem Menschen und dessen Nutztieren nahekommt.

Ein Wolfsfell und Schädel, geliehen vom Nationalpark, ließ die Kinder staunen. Anhand des Fells und mithilfe eines Meterstabes durften die Kinder den Wolf nachbauen. Viele kleine Stofffetzen wurden zu einem Wolfsbild zusammengebaut. Im Anschluss ging es raus aufs Gelände. Hier lernten die Kinder die Verhaltensweisen, für den Fall einer Wolfsbegegnung.

Wichtig war auch die Thematik: Wie schütze ich meine Nutztiere? Hier hatten einige der Kinder schon gute Vorbildung und gute Ideen. Schnell kamen sie auf den Elektrozaun und Herdenschutzhunde.

Laut Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit liefert „umfassende Informationen zum Gefahrenpotenzial von Wölfen die 2002 vom Norwegischen Institut für Naturforschung (NINA) veröffentlichte Studie "The fear of wolves: A review of wolf attacks on humans". Darin wurden Berichte über Wolfsangriffe auf Menschen und ihre Ursachen in Skandinavien, Mitteleuropa, Asien und Nordamerika zusammengetragen und ausgewertet. Demnach sind Übergriffe von Wölfen auf Menschen sehr selten. In der Vergangenheit gab es nur wenige Fälle, in denen gesunde Wölfe einen Menschen angegriffen oder gar getötet haben. Wolfsangriffe auf Menschen lassen sich vor allem auf drei Ursachen zurückführen: Tollwut, Provokation und Futterkonditionierung.“ Letzteres bedeutet, dass Tiere durch ständiges Füttern nahe an den Menschen gewöhnt werden und dann Unfälle passieren, wenn sie nichts bekommen.

Dieser Projekttag bleibt nicht der letzte und die Kinder werden im Sommer wieder von den Rangern besucht. Dann mit einem Thema zu Bäumen, die Linde, passend zu der sehr alten Linde beim Waldplatz in Fernöd.

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NaturparkWelten im Grenzbahnhof Bayer. Eisenstein

Der historische Grenzbahnhof in Bayer. Eisenstein stellt sowohl als Baudenkmal als auch mit seinen Ausstellungen und Museen eine große Besucherattraktion dar. Die dreisprachigen Ausstellungen sind vor allem auch als Schlechtwetterprogramm oder bei weniger guten Skifahrmöglichkeiten gerade für Familien und Kinder gut geeignet. Es wurde viel Wert auf Barrierefreiheit gelegt und vor allem auch ein Angebot für blinde und sehbehinderte Menschen geschaffen. Außerdem gibt es Gebärdensprachenvideos zu einzelnen Bereichen.

Ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag, Freitag, 26.12.2025 und in den folgenden Weihnachtsferien sind die NaturparkWelten wieder täglich von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet. Kontakt 09925 90 24 30 bzw. www.naturparwelten.de
Das Restaurant Vo’Gunders ist direkt unter der Nummer 09925 18 29 7 66 erreichbar und nimmt Reservierungen gerne entgegen.
Das Naturpark-Informationshaus in Zwiesel ist derzeit und auch weiterhin täglich von 9:30 bis 16.30 Uhr geöffnet, nur an Heiligabend ist dort geschlossen.

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Bildung für nachhaltige Entwicklung am Naturpark wichtig

Der Naturpark Bayerischer Wald e.V. gratuliert seiner Mitarbeiterin Heidi Heigl zur erfolgreich abgeschlossene Weiterbildung Umweltbildung / Bildung für nachhaltige Entwicklung. Heidi Heigl ist seit Mitte 2023 beim Naturpark Bayerischer Wald in der Umweltbildung und in der Land-schaftspflege tätig und hat nun nebenher die zweijährige berufsbegleitende Weiterbildung erfolg-reich absolviert. Das Thema Nachhaltigkeit wird beim Naturpark seit Jahrzehnten erfolgreich prak-tiziert, man darf aber nicht stehen bleiben und muss sich stets zeitgemäß weiterentwickeln. Die qualifizierte Schulung von Mitarbeitern gehört hier untrennbar dazu.

Bayerisches Umweltministerium zeichnet 26 neue Multiplikatoren und Multiplikatorinnen zu Bildung für nachhaltige Entwicklung aus

Mit viel Energie, frischen Ideen und kreativen Lernformaten präsentierten 26 Absolventen und Absolventinnen der Berufsbegleitenden Weiterbildung Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) am Samstag, den 22. November 2025 ihre innovativen Bildungsprojekte auf der Burg Schwaneck in Pullach. Die interaktive Ausstellung machte eindrucksvoll sichtbar, wie vielfäl-tig und wirkungsvoll Bildungsarbeit für nachhaltige Entwicklung sein kann. Den feierlichen Höhe-punkt des Tages bildete die Zertifikatsübergabe im Großen Rittersaal: Nicolas Krajewski vom Bay-erischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz überreichte die Abschlusszertifikate.

Ein starkes Bildungsnetzwerk trägt die Weiterbildung

Organisiert und durchgeführt wurde die vom Bayerischen Umweltministerium geförderte Qualifi-zierungsmaßnahme vom Trägerverbund aus Naturerlebniszentrum Burg Schwan-eck/Kreisjugendring München-Land, Ökologische Akademie e.V. und Ökoprojekt MobilSpiel e.V. Alle drei Einrichtungen sind Partner im Qualitätsnetzwerk BNE in Bayern. Kooperationspartner sind zudem der Bundes- und Landesverband der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU).

36 Kurstage, ein Ziel: wirksame Bildung für die Zukunft

In Zeiten globaler Krisen ist Bildung für nachhaltige Entwicklung wichtiger denn je. Sie unterstützt Lernende dabei, sich über ökologische und gesellschaftliche Zusammenhänge auszutauschen und notwendige Veränderungen mitzugestalten. Während der zweijährigen Weiterbildung beschäftig-ten sich die Teilnehmenden mit Werten und Haltungen für Nachhaltigkeit, wie Beteiligung in Gruppen gelingen kann und wie Kinder, Jugendliche bis hin zu Erwachsenen in den Austausch kommen können. Sie erprobten in eigenen Bildungsprojekten, wie sie Menschen für den Wandel stärken können.

Vielfältige Praxisprojekte mit großer gesellschaftlicher Relevanz

In ihren Praxisprojekten zeigten die Teilnehmenden eindrucksvoll, wie vielfältig Bildung für nach-haltige Entwicklung umgesetzt werden kann.  So entstand ein SDG-Glücksrad, das spielerisch Kin-der mit den globalen Nachhaltigkeitszielen vertraut macht. Beim Projekt „NightVenture: Batman auf der Spur“ entdeckten Jugendliche die faszinierende Welt der Fledermäuse. Weitere Workshops widmeten sich dem Thema Stadtbäume als Klimaschützer im urbanen Raum oder der Frage, wie Schüler und Schülerinnen am Beispiel Smartphone globale Wertstoffkreisläufe verstehen können. Darüber hinaus profitierten Familien von interaktiven Angeboten zur nachhaltigen und gesunden Ernährung, während pädagogische Teams mit der BNE-Starter-Box praktische Impulse für die Ar-beit in Kindertageseinrichtungen erhielten. Ein interkulturelles Gartenprojekt brachte junge Aus-zubildende und Senior*innen zusammen.

Erfolgreiche BNE-Qualifizierung geht weiter

Die Berufsbegleitende Weiterbildung Umweltbildung/Bildung für nachhaltige Entwicklung gilt als eine der erfolgreichsten Qualifizierung ihrer Art. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Gestaltungskompetenzen, zur Verankerung von BNE in Bildungseinrichtungen und Kommunen und zur Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele. Der nächste, bereits 15. Kurs startet im April 2026 und endet im November 2027. Interessierte können sich bei einem digitalen Infoabend am 28. Januar 2026 von 17:00 bis 20:00 Uhr informieren.

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Erfahrungsaustauch zwischen Nachbarn

Der Naturpark Bayerischer Wald grenzt zusammen mit dem Nationalpark Bayerischer Wald an der Tschechischen Grenze an den dortigen Nationalpark und das Landschaftsschutzgebiet Šumava. Für die Tschechische Republik ist es eine Ausnahme, dass eine Nationalparkverwaltung und die Verwaltung eines Landschaftsschutzgebietes, hier für den Šumava, in der gleichen Verwaltung in Winterberg unter einem Dach sitzen.

In unregelmäßigen Abständen, durchschnittlich etwa einmal im Jahr, gibt es auch einen Erfahrungsaustausch zwischen dem Naturpark Bayerischer Wald und seinen benachbarten Schutzgebieten Nationalpark und Landschaftsschutzgebiet Šumava.

Dieses Mal ging es zuerst an die tschechische Grenze nahe Schnellenzipf. Hier auf diesen Flächen leben noch Birkhühner. Trotz Schutzbemühungen wird die Population leider immer kleiner. Pavel Hubený und Pavel Bečka sowie zwei Ranger des Nationalparks erklärten gemeinsam wie Landschaftspflege und Prozessschutz vor Ort funktionieren sollen. Eine schwierige Gratwanderung, denn viele der Flächen sind durch den Menschen geprägt. Natur, Natur sein lassen funktioniert hier nicht so ganz, da viele Arten auf Pflege und den Eingriff des Menschen angewiesen sind.

Ein weiterer Programmpunkt war Fürstenhut ein Ortsteil der Gemeinde Borová Lada. Die Flächen rund um Fürstenhut werden durch Schafe beweidet, natürlich spielen dann auch große Beutegreifer, wie der Wolf eine Rolle. Hier kam es 2017 zum ersten Wolfsangriff bei dem einige Schafe umkamen. Durch gezieltes Management und Schutzmaßnahmen kam es seit damals aber zu keinem weiteren Vorfall mehr.

Auch Historisches kam nicht zu kurz. Das Dorf wurde im Jahre 1792 begründet. Fast 70 Gebäude mit mehr als 500 Bewohnern waren hier einst vorzufinden. Der zweite Weltkrieg und der eiserne Vorhang besiegelten allerdings die Geschichte des Dorfes. Zwischen 1946 und 1956 wurde die deutschstämmige Bevölkerung vertrieben, Gebäude abgerissen und der Friedhof sowie die Kirche zerstört. Erst in 1992 wurden die Grabsteine wiederaufgerichtet und Anlagen saniert. Der Nationalpark bemüht sich zudem die alten Grundmauern der Gebäude gehölzfrei zu bekommen um die Geschichte des Dorfes sichtbar zu halten.

Nach dem erfolgreichen Austausch blieb bei allen Teilnehmern der Konsens die gegenseitigen Besuche aufrecht zu erhalten. Eine Idee hatte sich schon geformt: Der Besuch der Landschaftspflegeflächen die mit Wasserbüffeln beweidet werden. Ein derzeit sehr erfolgreiches Projekt im Naturpark Bayerischer Wald.

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Beobachtungsnacht mit der Grundschule Kirchdorf im Wald

Kirchdorf i. W. Am 30. Oktober 2025 stand für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Kirchdorf im Wald ein ganz besondere Abend auf dem Programm. Nachdem sie den Eschenberg bereits bei ihrem Wandertag tagsüber erkundet hatten, bot sich ihnen nun die Gelegenheit, den nächtlichen Sternenhimmel hautnah zu erleben. Rund 85 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter Schülerinnen und Schüler, Geschwister sowie zahlreiche Eltern – folgten der Einladung des Naturparks Bayerischer Wald und der Astronomischen Vereinigung Mittlerer Bayerischer Wald und genossen bei sternenklarem Himmel einen beeindruckenden Blick in die Weiten des Alls.
Der Abend begann am Wanderparkplatz Waldhaus, wo sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten. Gemeinsam machten sie sich bei malerischem Abendrot auf den Weg zum Gipfel des Eschenbergs. Oben angekommen, begrüßte Hartwig Löfflmann, Geschäftsführer des Naturparks Bayerischer Wald, gemeinsam mit den Astronomie Experten die Gruppe, bevor sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den verschiedenen Teleskopen verteilten und die Beobachtung begannen.
Bei idealen Wetterbedingungen konnten die Besucherinnen und Besucher den Mond, den imposanten Ringplaneten Saturn und als besonderes Highlight des Abends den Kometen „Lemmon“ beobachten. Betreut wurden die Instrumente von fachkundigen Mitgliedern der Astronomischen Vereinigung, die alle Fragen beantworteten und spannende Einblicke in die Welt der Astronomie gaben.
Neben den großen Teleskopen standen den Kindern auch zwei kleinere Geräte zur Verfügung, an denen sie selbständig den Umgang mit einem Teleskop üben und versuchen konnten, Himmelsobjekte wie den Mond oder den Saturn ins Visier zu nehmen. Besonders die jungen Sternenbeobachterinnen und -beobachter zeigten großes Interesse an der Entstehung von Sternen, Planeten und unserem Mond.
Ein besonderer Höhepunkt war der Anblick des Kometen „Lemmon“, der sogar mit einem Fernglas deutlich zu erkennen war. Da dieser voraussichtlich erst in über 1000 Jahren wieder an der Erde vorbeifliegen wird, lohnt es sich, die nächsten klaren Abende noch zu nutzen. Auf seiner Flugbahn nähert sich der Komet immer weiter der Sonne und verschwindet dabei allmählich in der Abenddämmerung, was die Beobachtung zunehmend erschwert.
Mit diesen besonderen Eindrücken wurde die Beobachtungsnacht am Eschenberg zu einem unvergesslichen Erlebnis, das bei Groß und Klein gleichermaßen Begeisterung für die Astronomie weckte.

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