Aktuelle Meldungen
Geführte Wanderung zu Feuersalamandern und Steinriesen
Zwiesel. Auf einer kostenlosen, geführten Wanderung kann am Montag, den 08.09.2025, um 16.00 Uhr, ausgehend vom Naturpark Wanderparkplatz Erlau, die faszinierende und märchenhafte Welt der Feuersalamander entdeckt werden.
Erfahren Sie Wissenswertes über die Biologie und den Gefährdungsstand der Amphibien und gehen Sie mit auf die ca. 4,5km lange Erkundungstour an den Hängen zwischen Lohaus und Entschenreuth. Sie führt in das magisch anmutende Reich riesiger Granitblöcke, die mit den dicken Moosschichten und den vielen kleinen Quellen darunter, ein wundervolles Paradies für Feuersalamander darstellen. Darin verbergen sich zudem zwei Naturphänomene: Der Wackelstein und das Steinerne Kirchlein, um die sich viele Geschichten ranken. In kultureller sowie ökologischer Hinsicht eine Schmankerl-Tour.
Um Anmeldung für diese Abendwanderung wird bis Sonntag, den 07.09.2025 um 12 Uhr unter der 09922/802420 gebeten. Die Wanderung findet auch bei leichtem Regen statt, da Feuersalamander dann leichter zu beobachten sind, jedoch nicht bei Gewitter oder Sturmwarnung. Um festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung wird gebeten.
Treffpunkt ist bei den Naturpark Infotafeln am Wanderparkplatz Erlau.
Die Veranstaltung findet unter der Leitung der Naturpark-Rangerin Christina Frank statt.
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Falkenstein - Kirchweih zu Ehren des Hl. Franziskus
Die Kapelle auf dem Falkensteingipfel wurde vom Naturpark Bayerischer Wald e.V. im Jahr 1987 errichtet. Der damalige Umweltminister Alfred Dick kam persönlich zur Einweihungsfeier. Der damalige 1. Vorsitzende Emil Rimpler und der Kassenverwalter Eduard Gistl waren beide Motor in Sachen Errichtung einer Kapelle auf dem Falkensteingipfel.
Alljährlich am 1. Sonntag im September wird die Falkenstein-Kirchweih begangen. Die Kapelle ist dem Hl. Franziskus geweiht. Er gilt als Patron für Natur und Schöpfung. Zum Gottesdienst am Sonntag, 07.09.2025, um 12:00 Uhr an der Falkensteinkapelle (neben dem Schutzhaus) ergeht daher herzliche Einladung. Für eine anschließende Bewirtung ist gesorgt.
Herzliche Einladung ergeht an die Bevölkerung zu einer Wanderung zur Falkensteinkirchweih. Um 09.00, 10.00 und 11.00 Uhr wird jeweils ein Bus von Zwieselerwaldhaus weg ab Parkplatz Schillerstraßl dieses Mal bis zum Falkensteinschutzhaus fahren. Am Nachmittag gibt es um 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr eine Rückfahrmöglichkeit. Für Hin- und Rückfahrt werden bei der Bergfahrt 10 € pro Person beim Busfahrer kassiert. Bezüglich der Mitfahrgelegenheit im Bus wird um Anmeldung beim Naturpark unter Telefon 09922 80 24 80 gebeten. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich, weil aufgrund der Auslastung andere Interessenten nicht mitgenommen werden können.
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Alaun und Fledermäuse
Zwiesel. Zu einer gemeinsamen Exkursion luden Naturpark und Naturkundlicher Kreis am Sonntag, den 24.08.2025 um 14.00 nach Zwiesel-Rotkot ein. Ziel des Exkurses war der Bergwerksstollen des ehemaligen Bergwerks in Rotkot.
31 Interessierte fanden sich am Parkplatz ein. Zuerst ging es den Kellerberg hinauf um das Bergwerk von außen zu betrachten. In Rotkot wurden sulfidische Erze abgebaut, insbesondere Magnetkies (Pyrit) und Kupferkies (Chalkopyrit), aber auch Bleiglanz (Galenit) und Zinkblende (Sphalerit). Daneben wurden auch Vitriol, Alaun und "Roterfarb" gewonnen, die ebenfalls mit den sulfidischen Erzen zusammenhängen.
Alaun ist ein Salz mit adstringierenden und blutstillenden Eigenschaften. Fritz Pfaffl (1. Vorsitzender des Naturkundlichen Kreis Bayerischer Wald) ging auf die Eigenschaften und Herstellung des Salzes ein. Viele konnten sich noch daran erinnern, dass es z.B. beim Friseur benutzt wurde um kleine Schnittwunden wirksam am bluten zu hindern. Zur Veranschaulichung hatte Herr Pfaffl einen handgroßen Alaunkristall dabei. Wie so oft ging auch in diesem Bergwerk der Erzvorrat, das Grundmaterial für das Alaun und andere Stoffe, zu Neige. 1950 fanden die letzten bergmännischen Untersuchungen statt, welche zeigten, dass das Vorkommen nicht mehr bauwürdig sei.
Lange Zeit tat sich recht wenig im Bergwerk, die Eingänge wurden verschlossen, jedoch mit Schlupflöchern für Fledermäuse. Mittlerweile ist der Landkreis Eigentümer des Bergwerkes.
Im Jahr 2009 dann eine kleine Sensation bei der jährlichen Fledermauszählung: Im Stollensystem wurde eine Kleine Hufeisennase entdeckt, eine Art die bis dato in Niederbayern als ausgestorben galt.
Und nicht nur sie fühlt sich im Stollen wohl, bis zu 7 weitere Arten finden hier im Winter Obdach. Samantha Biebl, Rangerin des Naturparks, gab den Teilnehmern der Exkursion einen Einblick in das Leben der Tiere. Sie hatte Präparate dabei, die vor allem die Arten zeigten, welche den Stollen auch nützen. Eindrucksvoll ist hier das Große Mausohr mit einer Flügelspannweite bis zu 43 Zentimetern. Diese Art ist am häufigsten im Bergwerk anzutreffen. Im Winter hängen sie gerne in kleinen Grüppchen (Clustern) zusammen und wirkt als hätte sie jemand übereinandergestapelt. Der Zahl der Fledermäuse ist stabil, was auch wichtig ist, stellt das Quartier doch neben dem Silberbergwerk eines der artenreichsten Winterquartiere in Niederbayern dar.
Auch die Frage nach einer touristischen Nutzung kam auf, was allerdings hinsichtlich der oben genannten Informationen hinfällig ist. Eine Nutzung wurde die Fledermäuse stören und große logistische Herausforderungen mit sich bringen, angefangen von der Sicherheit bis hin zur Infrastruktur.

„Grenzgänge“ des Naturparkes Bayerischer Wald
Zwiesel. Auf einer kostenlosen, geführten Wanderung kann am Sonntag, den 07.09.2025, um 10.00 Uhr, ausgehend vom Grenzbahnhof in Bayerisch Eisenstein, die bewegte Kulturgeschichte des bayerisch böhmischen Grenzraumes entdeckt und erfahren werden. Sie ist die dritte Veranstaltung der Reihe „Grenzgänge“ der Umweltstation Bayerisch Eisenstein.
Machen Sie sich unter dem Motto „Grenzenlos.Natur&Geschichte.Erleben“ auf die Spuren von Glasmachern, Schmugglern und Grenzern. Bei wechselnden Zielen werden die einzigartige Natur und die wechselvolle Geschichte des Böhmerwaldes beiderseits der Grenze erwandert. Neu ist, dass wir ein kleines Stück mit dem Zug über die Grenze fahren und von dort zurück zum Grenzbahnhof wandern.
Treffpunkt für die Führung ist die Infotheke des Grenzbahnhofes in Bayerisch Eisenstein. Dauer der Veranstaltung ist ca. 3 – 4 Stunden. Gutes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung sind Voraussetzung für die Teilnahme an der Wanderung. Die Teilnehmer werden gebeten, für die Zugstrecke tschechische Kronen im Wert von ca. 2-3,- Euro mitzunehmen.
Um Anmeldung wird gebeten und diese ist bis zum Freitag, 05.09.2025 um 12 Uhr unter der 09922 802480 möglich. Die Veranstaltung findet unter der Leitung der Naturparkmitarbeiterin Christina Frank statt.
Totale Mondfinsternis
Zwiesel. Der Naturpark Bayerischer Wald lädt gemeinsam mit der Astronomischen Vereinigung Mittlerer Bayerischer Wald am 07.09.2025 zu einer Beobachtung der totalen Mondfinsternis am Naturpark Infozentrum in Zwiesel ein.
Kaum ist der Strom der Perseiden-Sternschnuppen versiegt, erwartet uns Anfang September ein weiteres astronomisches Highlight. Am 07.09. ab 19:00 Uhr ist in ganz Bayern eine totale Mondfinsternis zu beobachten. Die beiden genannten Projektpartner, die im Rahmen des Sternenparks Naturpark Bayerischer Wald eng zusammenarbeiten laden aus diesem Anlass alle Interessierten zu einer gemeinsamen Betrachtung dieses Ereignisses ein.
Was ist eine totale Mondfinsternis? Die Erde kreist um die Sonne, der Mond um die Erde. Einmal im Monat passiert es, dass Mond und Erde in einer Linie liegen, der Mond wird dann von der hinter der Erde liegenden Sonne voll angestrahlt, wir beobachten einen Vollmond. Je nach der Lage der Mondbahn um die Erde im Vergleich zur Erdbahn um die Sonne, kann es dabei aber passieren, dass die Erde den Weg des Sonnenlichts zum Mond blockiert und der Mond nicht richtig beleuchtet wird. Er erscheint dann im Vergleich zum Vollmond sehr dunkel, wir sprechen von einer Mondfinsternis.
Warum kommt es nicht jeden Monat zu einer Mondfinsternis? Die Bahn des Mondes um die Erde und die Bahn der Erde um die Sonne liegen nicht immer in einer Ebene. Sie bilden einen kleinen Winkel zueinander, der in gewissen Grenzen variiert. Meist läuft der Mond unter oder über dem Kernschatten der Erde an der Erde vorbei und wird von der Sonne voll bestrahlt (Vollmond). Nur sehr selten, liegen die Bahnen in einer Ebene, dann kommt es zur Mondfinsternis.
Beim Schatten, den die Erde dann auf den Mond wirft, unterscheiden wir zwischen Kernschatten (= völliger Schatten) und Halbschatten (=Licht eingeschränkt, aber noch vorhanden). Tritt der Mond in den Halbschatten, dann sprechen wir von einer partiellen Mondfinsternis. Befindet er sich im Kernschatten, dann tritt eine totale Mondfinsternis ein. Die partielle Mondfinsternis ist oft schwer zu erkennen. Meist erscheint sie nur als leichter Grauschleier über einem Teil des Mondes. Erst wenn ein erheblicher Teil des Mondes bedeckt ist, dann erkennt man eine Verdunkelung. Auch die totale Mondfinsternis imponiert anders als man sich das vorstellt. Es wird nicht wie bei einer Sonnenfinsternis völlig dunkel, sondern der Mond wird blutrot! Wie ist das zu erklären? Das auf die Erde fallende Licht der Sonne wird im Kernschatten geblockt, somit müsste der Mond eigentlich unbeleuchtet bleiben. Jedoch ist die Erde aber von der relativ dicken Atmosphäre umgeben. Das tangential an die Erde vorbeistrahlende Licht wird dort nur geringfügig geblockt, aber die Atmosphäre wirkt wie ein Prisma. Das weiße Licht wird gebrochen, in seine Spektralfarben zerlegt und gestreut. Das dabei entstehende blaue Licht wird nach außen, von der Erde abgelenkt. Das längerwellige rote Licht wird nach innen in den Kernschatten gelenkt. Ein ähnlicher Brechungseffekt ist auch für die Morgen- und Abendröte verantwortlich, bei der das Licht beim Sonnenauf- oder -untergang ebenfalls tangential auf die Erde trifft, so einen weiten Weg durch die Atmosphäre zurücklegen muss und dadurch stärker gestreut wird. Bei der totalen Mondfinsternis erkennen wir zwar einen erheblich dunkleren, aber noch sichtbaren Mond, der deutlich rot gefärbt ist (Blutmond). Dieser Effekt ist nebenbei bemerkt umso ausgeprägter, je schmutziger die Atmosphäre ist. Hier ist die dreckige Großstadt einem Sternenpark mit seinen sehr viel besseren Sichtverhältnissen ausnahmsweise überlegen, die Mondfinsternis erscheint röter.
Die totale Mondfinsternis ist dieses Mal in großen Teilen der Welt, so auch in fast ganz Europa zu beobachten. Voraussetzung ist ein möglichst wolkenfreier Himmel, bei Bewölkung wird jede Himmelsbeobachtung unmöglich. Auch kann man mit dem bloßen Auge bereits das Wichtigste erkennen, spezielle Geräte sind nicht unbedingt erforderlich. Empfehlenswert ist aber ein möglichst freier Blick Richtung Ostsüdost. Die partielle Mondfinsternis hat schon begonnen, wenn der Mond aufgeht, der Mond steht also zumindest anfangs sehr tief am Himmel und liegt bei Hindernissen im Blickfeld leicht unter dem Horizont.
Die totale Mondfinsternis beginnt in Zwiesel um 19:34 Uhr, gegen 20:11 Uhr erreicht sie ihr Maximum (größte Verdunkelung), diese dauert 82 Minuten, die partielle Phase endet um 22:55 Uhr. Die Gesamtdauer beträgt nach dem Mondaufgang 3 Stunden und 21 Minuten.
Was spricht dafür, die Beobachtung am Naturpark Infozentrum in Zwiesel in der Gruppe durchzuführen? Das Infozentrum liegt am Südrand von Zwiesel. Von Osten bis Westen besteht ziemlich freie Sicht auf den Himmel. Das Naturpark Infozentrum schirmt von Zwiesel herkommendes Licht etwas ab. Es ist also auch der Mondaufgang in Ostsüdost gut zu erkennen. Die Faszination des Phänomens „Blutmond“ verursacht v. a. in der Gruppe eine besondere emotionale Stimmung, die auch zu eigenen fotografischen Dokumentationsversuchen anregt. Dies kann selbst mit normalen Kameras erfolgen (wenn möglich mit Stativ). Die anwesenden Experten der Astronomischen Vereinigung stehen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Sie können auch zahlreiche weitere Fakten erklären und können mit ihren aufgebauten Teleskopen zusätzlich das eine oder andere Detail demonstrieren, das dem bloßen Auge entgehen würde.
Die kostenlose Veranstaltung beginnt am Sonntag, den 07.09.25 um 19:00 Uhr..
Für die Nacht wird ausreichend warme Kleidung angeraten, eine Taschenlampe kann nützlich sein. Ebenso kann die eigene Fotoausrüstung mitgebracht werden.
Anmeldung bis Samstag, den 06.09.25, 12.00 Uhr unter der Telefonnummer 09922 802480 erforderlich.
Die Veranstaltung kann nur bei ausreichend gutem Wetter mit klarer Sicht erfolgen. Kurzfristige Änderungen werden auf der Internetseite des Naturpark Bayerischer Wald unter https://www.naturpark-bayer-wald.de/veranstaltungen.html bekannt gegeben.
Tag des Geotops
Viechtach. Bundesweit findet im September alljährlich zur Würdigung unserer geologischen Besonderheiten der Tag des Geotops statt. Die Umweltstation Viechtach, Qualitätssiegelträger von „Umweltbildung.Bayern“, einem bayernweiten Netzwerk qualifizierter Umweltbildungseinrichtungen, lädt daher zusammen mit der LBV Kreisgruppe Regen am Sonntag, den 07. September 2025 um 15.00 Uhr zu einer Exkursion am Großen Pfahl. Begeben Sie sich auf eine naturkundliche Wanderung zu Bayerns Geotop Nr. 1. Das Quarzriff Großer Pfahl führt die Bestenliste der einhundert schönsten erdgeschichtlichen Naturdenkmäler Bayerns an. Im Naturpark Bayerischer Wald ist der Große Pfahl in Viechtach ein überregional bekanntes Naturdenkmal. Dort zeigt sich ein Naturschauspiel von hoch aufragenden Felsenzügen, tiefen Quarzbrüchen und lichten Pfahlheiden. Treffpunkt für die ca. zweistündige Veranstaltung ist am Parkplatz Großer Pfahl an der B85 bei Viechtach. Geologin, Landschaftsarchitektin und LBV-Kreisvorsitzende Dorothea Haas berichtet im Naturschutzgebiet „Großer Pfahl“ über die Erdgeschichte, Tier- und Pflanzenwelt und die 100-jährige Abbaugeschichte im ehemaligen Quarzbruch.
Wer mit der Bahn durch das wildromantische Regental anreist, kann ab dem Bahnhof Viechtach auf dem ca. zweieinhalb Kilometer langen Pfahlsteig zum Treffpunkt wandern. Bitte festes Schuhwerk mitnehmen.
Pilz-Exkursion des Naturparks Bayerischer Wald
Zwiesel. Auf einer kostenlosen, geführten Wanderung kann am Freitag, den 05.09.2025, um 11.15 Uhr, ausgehend vom Grenzbahnhof in Bayerisch Eisenstein, auf einer ca. 3 stündigen Exkursion, die faszinierende Welt der Pilze mit dem Mykologen und Pilz-Experten Peter Karasch erkundet werden.
Der Sommer liegt in seinen letzten Zügen. Der Herbst steht schon in den Startlöchern und mit ihm auch die Schwammerlsaison. Pilze sind sehr beliebt in unterschiedlichen Speisen, aber darüber hinaus auch wertvolle Organismen in allen Land-Ökosystemen. Oft stellt sich aber die Frage: Selten, essbar, ungenießbar oder gar giftig? Peter Karasch bringt bei dieser Pilzexkursion durch die Wälder des Bayerischen Waldes etwas Licht ins Dunkle und führt durch die spannende und geheimnisvolle Welt der Pilze.
Um Anmeldung wird gebeten und diese ist bis zum Donnerstag, den 04.09.2025, um 12 Uhr unter der 09922 802480 möglich. Die An- und Abreisezeiten der Waldbahn werden berücksichtigt. Treffpunkt für die Führung ist an der Infotheke des Grenzbahnhofes Bayerisch Eisenstein. Festes Schuhwerk wird empfohlen, sowie ausreichend Getränke.
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Naturpark-Batnight in Waldkirchen mit großer Resonanz
Waldkirchen. Am vergangenen Samstag fand in Waldkirchen eine Fledermausnacht des Naturparks Bayerischer Wald mit insgesamt 34 Teilnehmenden statt, darunter 18 Kinder. Die Veranstaltung wurde von den Naturpark-Rangern Markus Grünzinger und Carina Kronschnabl in Kooperation mit der Umweltstation Waldkirchen im HNKKJ durchgeführt.
Zu Beginn führten die beiden Ranger durch einen Vortrag, begleitet von einer kleinen Ausstellung rund um die Fledermäuse der Region. Ein kurzer Film verdeutlichte eindrucksvoll, wie sich die nächtlichen Jäger mithilfe der Echoortung orientieren und auf Beutefang gehen. Im Anschluss konnten die Kinder selbst aktiv werden: Mit Begeisterung wurden Fledermäuse gebastelt und Fledermauskästen gezimmert, die als bleibende Erinnerung mit nach Hause genommen werden konnten.
Nach Einbruch der Dunkelheit ging es hinaus in den Stadtpark. Mit Hilfe von Fledermaus-Detektoren konnten die Teilnehmenden die Tiere nach Einbruch der Dunkelheit beobachten und ihre Rufe hörbar machen. Dabei wurde deutlich, dass Fledermäuse oft direkt in der Nähe leben, ohne dass dies im Alltag wahrgenommen wird.
Mit den jährlichen Fledermausnächten in den Landkreisen Freyung-Grafenau, Regen und Deggendorf, will der Naturpark auf den Schutz von Fledermäusen als bedrohte und streng geschützte Arten aufmerksam machen. Besonders Quartierszerstörungen und der Insektenrückgang machen den „Schatten der Nacht“ zu schaffen. Doch nicht nur für das Ökosystem sind Fledermäuse wichtig, sondern auch für den Menschen, z.B. als natürlich Schädlingsbekämpfer auf Maisfeldern und in Streuobstwiesen. Um Fledermäusen zu helfen kann übrigens jeder aktiv werden, durch den Erhalt von Quartieren wie Holzverschalungen beim Umbau von Häusern oder durch blühende Gärten mit heimischen Wildpflanzen, die die Insektenvielfalt fördern.
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